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DienstagsDoctorMusic – Neue und alte Musik entdecken mit Alex: Phoebe Bridgers: Stranger In The Alps Review

"Meet Ms. Misery" titelt das W Magazine im September 2017

Elliott Smith's bekennende Soulsister, ist die junge, blonde Göre ernste Songwriterin aus L.A., namens Phoebe Bridgers. Ihr Album kam letztes Jahr raus, heisst Stranger in the Alps und hat das coolste Cover 2017. Genau so sieht ein gutes Plattencover aus.Ich stehe ja auf Heulsusenmusik, aber nur wenn Sie mit Schmerz und Passion vorgetragen wird, die authentisch ist und nicht gekünstelt und das nächste Lied auf der Platte ein happy-sing-a-long ist. Daher mag ich auch REMs Automatic for the People und Bright Eyes (über die ich als nächstes schreiben werden). Mit Conor Oberst (von Bright Eyes) tritt sie auch auf, habe ich zufällig auf YouTube gesehen, Video ist ganz unten verlinkt.Sie hat eine recht hohe Stimme, gefällt mir normalerweise nicht, erinnert mich zu sehr an Joan Baez. Folkig ist das hier nicht, wie fälschlicherweise oft geschrieben. Es ist eher kleine Studiokammer-Musik mit sehr ausgewählten Sounds, reduzierter Instrumentierung und ganz hervorragendem Songwriting. Hier werden Geschichten erzählt: Check out "You missed my heart" Song 10 auf der Alpenplatte. Was es auch nicht ist: affektiert oder an irgendeinen modernen Stil anbiedernd. Das ist old-school Trauermusik, deep und bewegend und straight from the heart und man sieht es der kühlen Blonden bei jeder Live-Performance an. Ich bin voll dabei und sage jetzt schon voraus: Next big thing!

Phoebe verliert bei all den tragischen Geschichten vor allem den Song nicht aus dem Blick

Auch wird eine klassische Wein-Musik Instrumentierung (Gitarre, Klavier, Geige, Drums) verwendet. Besonders gefallen mir aber auch die elektronischen Synthesizer Klänge, die nicht auf allen Liedern eingesetzt werden aber immer wieder eine beklemmende Graveyard Atmosphäre erzeugen.

Get intimate with Phoebe Bridgers:

Ein Held auf YouTube hat auch die Akkorde rausgefischt Thank you, Joobs SimmonsCAPO 4Intro: G, C, G, E, C, G, DG C G I’m singing at a funeral tomorrow E C D For a kid a year older than me G C G And I’ve been talking to his dad, it makes me so sad C D G When I think too much about it, I can’t breathe G C G And I have this dream where I’m screaming underwater E C D While my friends are all waving from the shore G C G And I don’t need you to tell me what that means C D G I don’t believe in that stuff any more E C G D Jesus Christ I’m so blue all the time E C And that’s just how I feel G - D E C Always have, and I always will D G I always have and always will

Weiterhören: Track: "Motion Sickness" und unbedingt "Georgia".

Hier ist der Auftritt zusammen mit Conor Oberst:Bis nächsten Dienstag ihr Heulsusen! Lifestyle-Blog-Tübingen-Life-Work-Travel-BAlexMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerkenabc

DienstagsDoctorMusic – Neue und alte Musik entdecken mit Alex: Donovan, der olle Barde aus den 60ern

Jetzt gibts mal alte Hippie Musik. Die kennt ihr nicht, ist Musik eurer Großeltern, bringt euch aber vielleicht eine neue Perspektive aufs Leben. Mindestens! Zugehört also!Donovan! Still alive and kickin', er tourt 2018 auch wieder in Deutschland, ist über 70 und hat smoove Locken. Hm...live habe ich ihn nie gesehen. Will ich jetzt glaube ich auch nicht. Aber warum ich so'n ollen Barden aus den 60ern heute vorstelle: Er ist ein ungewöhnlicher Künstler, der nicht einfach nur ein Folk-Barde ist. Er ist nicht so geschliffen und langweilig mit Gesang und Klampfe, er driftet abseits der Spur und sitzt auf einem großen Fliegenpilz.

DienstagsDoctoreMusicalus - 60s Helden: Donovan neu entdecken

Ich habe immer schon eine Schwäche für Hippiezeug. Auch Sitar und trippige San Francisco-Fransen-Cord-Hosen Musik schocken mich nicht. Also ihr müsst jetzt entweder Pilze werfen oder mit mir die Reise nach Atlantis nehmen ohne psychedEr hat so einen schönen schrägen, düsteren Schmiss in seinem Songwriting und die Arrangements sind nicht immer nur reduziert auf Gitarre sondernIch mochte als Twen (gibts das Wort noch? Suck it!) immer Universal Soldier. Aber da hört ihr jetzt nicht rein, das versaut euch nur und er denkt er ist ein Gitarren-Hippie mit Anti-War Lyrics und Locken (was er ein wenig ist,...aber da ist mehr!). Ihr dreht mal die Volume hoch (der Song ist nämlich sehr leise aufgenommen, oder auch "not overcompressed"):Das Bild saugt, passt aber natürlich zum 60s Vibe. Apropos Vibe...dieser Song kommt im Film Zodiac vor und untermalt dort die großartige David Fincher Anfangsszene. Dazu passt der Song auch sehr gut: Vibraphon, Wahwah-Stimmvezerrrung - oder hat er es echt so gesungen?! - spooky, melancholic, vibrant und verspult schön die Ohren.Einer meiner Halloween Favourites ist auch Seasons of the Witch von Donovan:Psychedeli...ja! Es ist ein wirklich ungewöhnlicher Song der vor sich hineiert, seltsame Lyrics hat und auch leicht sperrig ist. Also lauter Gründe näher hinzuhören ;) Der Song kam vor kurzem in der sehr empfehlenswerten Netflix Serie Riverdale vor.Manchmal nervt er auch hart, wenn er so einen Flüstergesanggang einlegt wie in "To Susan on the West Coast waiting".Ich will euch noch die Funky Seite von Donovan zeigen:Reingehört? Mögt ihr nicht? Hört wenigstens in den coolsten, kreativ-Part bei 1:25 Min. rein. Groovt und schmuusst wie bei euren Eltern. Lol.Raus hier. Hört dich wieder euren HipHop! :) okay okay noch ein PS: Geheimtipp für verschleppten Gesang, den ich ganz großartig finde. Der Song ist auch zu lang, und genau dadurch tiptop. For you, my golden children!Lifestyle-Blog-Tübingen-Life-Work-Travel-BAlexabc

DienstagsDoctorMusic – Neue und alte Musik entdecken mit Alex – Fatoumata Diawara

Ich lege manchmal Platten auf - für andere Leute. So sagte man früher, wenn man einen Song nach dem Anderen gespielt hat, sie ineinander gefadet hat, aber sonst keine großen DJ Stunts macht. Jetzt sagt man: Ich erstelle Playlisten und stelle auf Auto-Crossfade?Weiß nicht. Auch egal, ich stelle in der Reihe

DienstagsDoctorMusic - Musik entdecken mit Alex - Musik von der anderen Seite

vor.Musik, die etwas neben der Spur tanzt, oft verträumt ist, oder eine Perle die nicht so bekannt ist, aber doch der unbedingten Vorstellung bedarf. Es ist also wie ein nicht ganz zufälliger Griff in eine Plattenkiste eines alten Musikhelden (ich! jetzt so in dem Fall ;) und man darf es blöd finden oder meinen Geschmack teilen und ich freue mich auf euer Geschreibe. Ich stelle insbesondere auch

Songs von bekannten Platten, die zu wenig aufmerksam bekommen haben.

Den Start macht eine kleine Neuentdeckung von mir.Fatoumata Diawara - Fatou (Album)Jazz Gegniedel und Instrumentengewichse kann mir gestohlen bleiben. Ein Song muss in 3 Minuten funktionieren. Kann auch mal länger gehen und trippig sein, alles gut -  aber dieses Instrumentenschrubbe und Jazzpässe vom Bassisten zum Drummer zum Gitarristen, die alle ihr langweiliges Solo auf einen Schlummerstreichdrum spielen? No.Das ma' vorab. Das zweite mit dem ich bis auf Buena Vista Social Club nichts anfangen kann, ist World Music. Zumindest dachte ich das, bis ich mal auf dem Sziget Festival (früher noch Pepsi Sziget) in Budapest war, bei dem es viele Bühnen mit solcher Musik gibt. Die vielen Instrumente, das gewollte Gemische aus verschiedenen Stilen zu einem Potpourri aus einer Melange die keine Musik mehr ist, sondern eher Klangteppich aber nicht im Mogwaischen Sinne. Ich brauch kein Didgeridoo und Tabla in einem Song. Ausser die Beatles machen es. Aber...ich lerne. Lernt mit mir!Komm zum Punkt Alter, was kann Fatou:

Fatoumata Diawara - Fatou und neues Album 2018

Die Platte kam schon 2011 raus, ist also uralt. Fatoumata, deren Wurzeln in Mali und der Elfenbeinküste liegen verfolgte eine Schauspielkarriere bis sie Musik machte. Das ist ihre erste und einzige richtige Platte (davor ne EP). Aber passend: Dieses Jahr kommt ihr zweites Album raus.Was mich flasht ist die reduzierte Instrumentierung, das teilweise betörend langsam Tempo und das Gespür für einen guten Song. Wenn Leute über Stimmen zum dahinschmelzen und niederknien schreiben, bekomme ich PLAQUE. Daher mal bisschen anders beschrieben: Ihre Stimme und natürlich die exotische, nicht verständliche Sprache (Wassoulou), die ans Französische erinnert, sind betörend, sie ist klar und doch leicht brüchig. Ihr Stimmumfang und die Präferenz nicht in den höchsten Tönen rumzujaulen bringen mich ins Weltmusikboot. Das Gitarrenspiel ist aber der wahre Schatz, bei 'Kanou' und 'Wililé' besonders zu hören: einfaches Picking, keine Komplikationen, in Stereo (Bass rechts), mit Melodien aus dem Jenseits, trippig wiederholt. Es ist nie peinlich oder dudelig. Ich steh da gerade drauf. Steigt mit ins Weltboot! (Habe ich das echt gerade geschrieben?!)Sie hat schon mit Damon Albarn, Bobby Womack und Flea von RHCP zusammen gearbeitet und DJ Gilles Peterson, sagt: "She's one of the most exciting talents I've heard in a long time."[caption id="attachment_831" align="aligncenter" width="512"]Fatoumata Rezension By Thesupermat [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons[/caption]Weiterhören und sehen:https://itunes.apple.com/de/music-video/timbuktu-fasso-feat-fatoumata-diawara/952338755Sie tourt 2018 auch in Deutschland, im März in Köln.Andere Künstlerin, die in die gleiche Kerbe klingelt:Erster Song ist top. Mindestens. Wobei dieses Video gegen Ende genau in die Tanz-Arien didididddadadadadididi-Nerv Richtung geht, die ich überhaupt nicht mag. Frauen tanzen da immer drauf als wären sie in Trance. Das ist immerhin lustig :)Edit: inzwischen ist ihr neues Album Ende Mai 2018 erschienen. Es ist okay, aber reicht leider nicht an dass, von mir besprochene ran. Lifestyle-Blog-Tübingen-Life-Work-Travel-BAlexMerkenMerkenabc
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@rubyandlion